Es braucht drei Dinge für einen gute Sciene-Fiction Roman: eine glaubwürdige Charakterentwicklung, ein ausgefeiltes World-Building und einen spannenden Plot. Mit Lyneham hat der 2023 mit dem Deutschen Sciene-Fiction Preis gewürdigte Autor Nils Westerboer alle drei Kriterien mehr als erfüllt und gehört damit für mich schon jetzt zu den Favoriten für das beste SF-Buch des Jahres.
Allein mit der Wahl des Hauptcharakters und der Erzählperspektive, hebt sich das Buch von anderen ab.
Die Gnade der Götter - The Captive’s War (engl. original: The Mercy of Gods) ist der erste Teil einer neuen Buch-Serie von James Corey, dem Pseudonym hinter dem die beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck stecken, die bereits mit der erfolgreichen The Expanse-Reihe gezeigt haben, dass sie SciFi-Welten erschaffen können. Und auch Die Gnade der Götter legt den Grundstein für ein weiteres, umfangreiches Universum, das großes Potential hat, jede Menge spannender Geschichten zu erzählen.
Der Titel lässt es erahnen. In Luna ist für ein paar Astronaut:innen der Mond das Ziel der Reise. Doch diese Reise verläuft ziemlich plötzlich alles andere als geplant und am Ende dreht es sich in dem Buch vor allem um zwei Dinge: eine Rettungsmission und die Suche nach dem Grund für das Scheitern des Mondflugs. Das ist anfangs nicht nur gut, sondern großartig! Doch leider kann der Autor das Niveau des starken Beginns nicht halten.
All System Red ist der erste Teil einer Reihe (Murderbot) auf die ich nur dadurch gestoßen bin, dass ein anderer Mensch den neuesten Teil gekauft hat. Bis dato hatte ich noch nie vom Muderbot gehört und so weit ich das nach dem ersten Buch sagen kann: man, wäre das ein Verlust gewesen!
Kurz zusammengefasst um was es geht: die Menschheit hat sich inzwischen so weit entwickelt, dass extrem fortschrittliche KI, augmentierte Menschen und die Besiedlung fremder Planeten zum Alltag gehören.
Mit dem neuen Jahr, ändert sich einiges auf space to jump.
Die wohl offensichtlichste Änderung ist das Layout und Design der Website.
Weniger offensichtlich ist auf den ersten Blick die inhaltliche Neuausrichtung von space to jump. Auf dem alten Blog habe ich ja primär über meine ersten Gehversuche im Game Development berichtet. Und auch das eher spärlich. Darüber werde ich zwar auch in Zukunft noch schreiben (und unter dem Reiter “My Games” werde ich auch zu den Spieleprojekten verlinken), den Schwerpunkt werden zukünftig aber Texte zum Thema Science-Fiction bilden.